Alkohol und Zigaretten
Mit meinem Bruder über die Sinnlosigkeit des Rauchens diskutiert (bzw. einer Meinung gewesen) und dadurch auf die Beseitung einer allgemeinen Raucher-verteidigungs-strategie gestoßen: Nein, Alkohol trinken (in Maßen selbstverständlich) ist nicht schädlich! Also ich will nie wieder von einem Raucher hören “ich rauche, dafür trinkst du Alkohol, ist genauso schädlich”. Nein, Alkohol in den Maßen in denen normale Konsumenten ihn zu sich nehmen, hat sogar positive Wirkungen auf die geliebten Gehirnzellen - hier nachzulesen.
Dafür heute gelesen, dass immer mehr jüngere Leute zwischen 30 und 40 an Lungenkrebs erkranken (weil sie früher angefangen haben zu rauchen), also bitte, warum tut man sich (und denen die einem nahe stehen) das an?!? Können Raucher sich denn nicht vorstellen, wie furchtbar qualvoll das ist, seine Lunge von Krebs zerfressen zu lassen? Ja klar, wir sterben alle irgendwann - irgendwie - aber es ist doch ein furchtbar grausamer Tod langsam und qualvoll zu ersticken ohne irgendetwas dagegen tun zu können! Und das alles nur, um die Sucht zu befriedigen? Eine Sucht, die nicht so endgültig ist, als das nicht viele Menschen es geschafft haben davon loszukommen - ist ja nicht so, dass Nikotin so stark abhängig macht wie irgendwelche härteren Drogen. Und trotzdem - wenn ich Raucher frage, was das positive am Rauchen ist, bekomme ich immer nur die Antwort “ääääähh………” - dann Denkpause - “alsoooo………..” - grübel - “naja man ist halt süchtig”. Aha. Also aus reiner Faulheit (und Ignoranz) nimmt man das (hohe!) Risiko in Kauf, den Menschen die einem nahe stehen die Bürde aufzuerlegen, sich um einen langsam erstickenden Krebskranken zu sorgen.
Und wehe, jetzt kommt mir irgendjemand mit “ja, alles andere ist doch auch schädlich, Hormone im Essen, Schadstoffe in der Luft, blabla..” - das fügt man sich selbst ja auch nicht so bewusst zu wie sich mehrmals täglich eine Zigarette anzuzünden und Giftstoffe einzuatmen. Rauchen ist meiner Meinung nach genauso grotesk wie in der heutigen Zeit noch wortwörtlich an Götter zu glauben.
Jeriko One
17. November 2006 um 17:07 Uhr
Oha, pikantes Thema, bin ja selber passionierter Raucher. Es ist ja mitnichten so, dass Raucher sich nicht sehr genau darüber im Klaren sind, was für Folgen ihr Tun hat. Man entwickelt einfach ein gewisse Abwehr bzw. Ignoranz dagegen, frei nach dem Motto “Es gibt soviele Raucher, warum soll ausgerechnet MIR was passieren?” Mit einer derartigen Haltung kann man mit noch so harten Argumenten, Schockern a la Fotos von Lungenkrebs kommen, das bringt einfach nichts.
Das mit dem Positiv ist dann halt auch so eine Sache: Für den Moment gibt es einem dieses kleine Stück Befriedigung, was natürlich nicht lange anhält, so dass direkt der nächste Glimmstengel angezündet wird. Oftmals ist es auch einfach Gewohnheit, man merkt teilweise schon gar nicht mehr, dass auf einmal eine Fluppe in der Hand ist (”Hoppla, eigentlich wollt ich doch gar nicht…”). Und diese Gewohnheit ist eigentlich das größte Problem: Raucher, die aufhören wollen, wissen auf einmal mit der vielen freien Zeit nichts anzufangen und fangen aus purer Langeweile wieder an. Wobei das Suchtgefühl aber durchaus nicht unterschätzt werden darf.
Klar, ist sicherlich nicht so hart wie bei anderen Drogen, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber niemand kann sich eine Vorstellung davon machen, dass es trotzdem ausreichent stark ist, um bei der Zigarette zu bleiben. Ich hatte eine dreimonatige Pause, und gerade die ersten drei Wochen waren die sprichwörtliche Hölle; Nervosität, aggressives Verhalten, Konzentration ging flöten usw. Eben all die Faktoren, die man durch das Rauchen zu umgehen versucht, und mit denen man im ersten Moment noch nicht klarkommt.
Na gut, um das Ganze mal zum Abschluss zu bringen: Raucher wissen sehr genau, wie schwachsinnig es ist. Aber man ignoriert es, wohlwissend, dass die Entwöhnung eben nicht “einfach so” vonstatten geht, sondern durchaus mit Anstrengung verbunden ist. Und solange der Wille nicht da ist, wirklich aufzuhören, schlägt jeder Versuch fehl. Leider.
Miriam
17. November 2006 um 19:10 Uhr
Du hast meine These also bestätigt: Faulheit (->keine Lust sich mit den Entzugserscheinungen auseinanderzusetzen) und Ignoranz ob der negativen Folgen des Rauchens hindern einen daran aufzuhören. Ich will die Suchtwirkung ja auch gar nicht unterschätzen, ich kann mir wohl vorstellen dass das sehr hart sein muss, davon wegzukommen. Und klar, nur wer das wirklich will schafft das, aber das ist ja das was ich nicht verstehe: Warum wollen denn so viele nicht? Wo wir wieder bei Faulheit und Ignoranz wären…
Martin Labuschin
17. November 2006 um 19:10 Uhr
Oh Mann, Miriam
ich wusste dass dieses Thema hier irgendwann landet :)
So, nun zu dem Punkt “ja, alles andere ist doch auch schädlich, Hormone im Essen, Schadstoffe in der Luft, blabla..”
Die Schadstoffe in der Luft, die vermerten Hormone im Essen… waren es nicht die Menschen selbst, die diese Sachen erschaffen haben? Also ist es doch auch bewusst.
Nach deinem Prinzip müsste ich jedes mal ein schlechtes Gefühl bekommen, meine Lunge zu zerstören, wenn ich mir eine anzünde. Nach deinem Prinzip müsstest du aber auch jedes Mal ein solches Gefühl bekommen, wenn du Essen mit E-Stoffen kaufst oder dein Auto anmachst. Oder nicht?
Vielleicht ist das Auto Fahren bei den (auto fahrenden) Menschen aber schon so unbewusst geworden wie bei Rauchern das Rauchen. Und ich glaube dass 10 fahrende Autos in 5 Minuten mehr Schaden im Ozon anrichten als 10 Raucher.
Und das Ozon braucht jegliche Lebensform auf der Erde. Trotzdem fahren Tag für Tag 100 tausende (oder mehr) Autos von A nach B.
Wenn dir verboten wird, in bestimmten bereichen Arbeitsweges Auto zu fahren - so wie es uns Rauchern verboten wird, an bestimmten Orten zu Rauchen - würdest du dich doch auch aufregen, oder nicht?
Kuss
MfG Martin
Miriam
17. November 2006 um 19:19 Uhr
Ich wusste, dass du genau damit kommen würdest. Du verstehst einfach nicht, was ich meine. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Beim Autofahren ist der direkte positive Effekt einfach offensichtlicher, als beim Rauchen. Selbst (harte) Drogen haben wenigstens noch den positiven Effekt dir schöne Gefühle zu machen - aber beim Rauchen ist der einzige positive Effekt die Befriedigung der Sucht die überhaupt nur durch das Rauchen entstanden ist! Siehst du denn nicht wie sinnlos das ist?
Und mir geht es nicht darum, dass Rauchen irgendwie schädlich für die Umwelt ist: Es ist einfach ganz allein schädlich für deinen eigenen Körper (und wie schon erwähnt später für die dir nahe stehen).
Kristof
18. November 2006 um 13:47 Uhr
Web 2.0, wenn Paare sich im Internet streiten. Hat ja auch was von dieser Social-Schiene ;)
Schlimmer als Raucher finde ich übrigens Nichtraucher, die mit allen Methoden versuchen Rauchern das Rauchen abzugewöhnen.
Ja, auch ich bin Raucher, hab sogar für zwei Jahre damit aufgehört, weil meine Freundin das wollte und dann wieder angefangen, aus Langeweile. Ich rauche eigentlich ziemlich viel, wenn ich daheim bin und mich nicht zu beschäftigen weiß und ja, ich habe Freunde ;)
Lasst die Raucher doch einfach rauchen, solange sie die Nichtraucher nicht stören (auch wenn jetzt wohl das Totschlagargument: “sie stören aber immer” kommen wird).
Wenn ich bei Nichtrauchern bin, versuch ich es entweder zu unterdrücken, oder ich frag nett, ob sie was dagegen haben, wenn ich mir draußen eine rauche und wenn sie es wirkllich nicht wollen, gut, dann halt nicht :)
Aufregen ist übrigens schädlich für die Gesundheit.
Kristof
18. November 2006 um 13:59 Uhr
Was bedeutet eigentlich “Alkohol in den Maßen in denen normale Konsumenten ihn zu sich nehmen” und nur weil es sich evtl. positiv auf die Gehirnzellen auswirkt, heißt es lange noch nicht, dass es “gesund” ist. Gerade dieses Denken, dass jeden Abend ein Gläschen Wein dem Herzen hilft ist ausgemachter Bullshit. Ab und zu ein Glas, ok, aber nicht jeden Tag…
So, ich geh mir eine rauchen
Miriam
18. November 2006 um 18:32 Uhr
Erstens: Es ist erwiesen, dass ein Glas Rotwein pro Tag gesund für’s Herz ist, da gibt es Studien drüber.
Zweitens: “Lasst die Raucher doch einfach rauchen, solange sie die Nichtraucher nicht stören” - Mein Problem ist nicht, dass sie primär stören (also dass ich den Rauch einatmen muss), sondern dass sie so nachlässig den Krebstod in Kauf nehmen, nur um die Befriedigung zu haben sich Giftstoffe durch die Lunge zu pfeifen. Sowas bewusst den Menschen anzutun die einen lieben ist -sorry- einfach unglaublich egoistisch.
Kristof
19. November 2006 um 01:35 Uhr
Nur weil es gesund für das Herz ist, heißt es lange noch nicht, dass es auch für den Rest des Körpers gesund ist. Jeden Tag ein Glas Rotwein ist sogar ungesund, das nur so als Hinweis. Gut, ich hätte das evtl. ein wenig allgemeiner formulieren sollen. Mein Fehler.
“Wer also mit Alkohol dem Herzinfarkt vorbeugen möchte, sollte sich bewusst sein, dass er damit ein Risiko für andere Erkrankungen auf sich nimmt. Vor allem das Risiko für Krebserkrankungen in Mund, Speiseröhre und Darm ist schon bei 10 Gramm täglich höher als bei Nichttrinkern. Das Risiko steigt natürlich mit der konsumierten Menge drastisch an und das betrifft nur die direkten Organschäden.”
Naja, was stört dich, was ich mit meinem Körper anstelle? Wohl gar nichts, aber du beziehst das ja dann im letzten Satz direkt auf eine spezielle Gruppe, von daher auch egal. Trotzdem sollte jeder das tun, wozu er meint Lust oder sonstwas zu haben und wenn es nunmal das Rauchen ist, mein Gott.
Aber solche Diskussionen sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Just my 2 last cents.
Kris
19. November 2006 um 01:43 Uhr
Verdammt ich bin zu müde, ich hab deinen letzten Satz mit Menschen die einen lieben nicht vernünftig gelesen.
Versteh ich das richtig? Bewusst das Krebsrisiko in Kauf nehmen gegenüber Menschen die man liebt? Ich bin wohl echt zu müde.
Miriam
19. November 2006 um 13:07 Uhr
Ja so ähnlich. Mich stört diese Aussage “ist doch mein Leben, geht doch keinen was an dass ich rauche”, und dabei die Leute die einem nahe stehen total außer acht zu lassen. Es ist blöd wenn man selber stirbt, aber meines erachtens ist es viel schlimmer dabei zusehen müssen und hinterher damit fertig zu werden, aber das wird einfach ignoriert. Also um das nochmal auf den Punkt zu bringen: (fast) alles wobei man sich normalerweise einem Risiko aussetzt hat einen Sinn, einen positiven erwünschten Effekt, aber das Rauchen hat nur den positiven Effekt die Sucht zu befriedigen die man ohne Rauchen nicht hätte. Also spielt man einfach sinnlos mit seiner Gesundheit.
(Natürlich führt das Rauchen nicht bei jedem zum Tod, bin nicht so realitätsentfremdet als dass ich nicht wüsste, dass die meisten Raucher um ein solches Schicksal drumrum kommen.)
Klar kann jeder machen was er will. Ich wollte ja auch nur zum Ausdruck bringen, dass ich diese Einstellung nicht verstehe und für dumm halte. Brauch sich übrigens keiner angegriffen fühlen, ich bin eigentlich ganz nett.
Rabbit
19. November 2006 um 18:45 Uhr
Hallo!
Wundert mich ein wenig, wie schnell Meinungen umschwenken können ;-).
Zum Thema: Ich kenne beide Seiten (geraucht, aufgehört) und kann bestätigen, dass man die damit verbundenen Risiken absolut ignoriert und nicht wahrnimmt. Dazu neigen Menschen aber grundsätzlich (man geht zum Arzt wenn man was hat).
Abgesehen von den Rauchern, die wirklich Kette rauchen, gibt es ja auch die sogenannten Genußraucher.
Diese seltene Spezies verfügt über eine enorme Selbstdisziplin, so dass sie sehr selten zur Zigarette greift, diese dafür bis zum Äußersten genießen kann.
Diese Schnittmenge kommt in deinen Überlegungen nicht vor und muss gesondert betrachtet werden, da ihnen zB in Restaurantes nun die Freiheit eingeschränkt wird.
Über den Faktor Gesundheit läßt sich sicher bis zu einem gewissen Maß streiten, dass man davon einen Tag später Krebs bekommt steht wohl nicht zur Debatte.
Dumm sind im übrigens Menschen, die dummes tun, haben wir schon von Forrests’ Mutter gelernt. Dass Dummheit und Intelligenz auf zwei seperaten Blättern steht jedoch nicht.
Ich halte “dumm” daher für ein sehr schwammiges Adjektiv - bleiben wir doch lieber “ignorant”.
Alles in allem sollte ein Nichtraucher nicht über einen Raucher urteilen, ehe er es nicht selbst erlebt hat, wie es ist, nach einem harten, streßigen Arbeitstag nach Hause zu kommen, sich vor den Kamin entspannend eine Zigarette anzustecken.
Miriam
19. November 2006 um 22:27 Uhr
Was meinst du mit “wie schnell Meinungen umschwenken”?
Darf ich fragen, aus welchen Gründen du aufgehört hast?
Rabbit
20. November 2006 um 14:49 Uhr
Freundin, Geld, Sportlichkeit
Mit der Meinung muss ich zurücknehmen.
Hab was falsch aufgefasst ;-)
Vreni
21. November 2006 um 01:07 Uhr
Also ich bin definitiv 100%ig Miriams Meinung!!
1. Rauchen ist absoluter Quatsch, eine einzige Geldverschwendung und fügt - wie es in dem Artikel ja ausführlich erläutert ist - früher oder später zu gesundheitlichen Problemen. Ist halt so, da lässt sich doch nun wirklich nichts schön reden?!
2. Ich bin für ein striktes Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen! Es ist ja nun leider die Sache eines jeden, ob er sich das antut oder nicht, aber ich finde es absolut asozial, dass andere (vernünftige) Menschen da mit drunter leiden sollen, nur weil es paradoxerweise erlaubt ist, in Discos, Kneipen, Restaurants etc. zu rauchen. Es ist doch wohl erwiesen, dass Passivrauchen auch schädlich ist! In Irland z.B. klappt es ohne Probleme - da geht man halt raus, wenn man eine rauchen will, und kommt wieder rein, sobald man fertig ist. In Irland kommt man nie stinkend aus einem Pub! Das dürfte jawohl wirklich nicht so schwer sein, so ein Rauchverbot mal umzusetzen, oder??
3. Ich finds gut, dass das Thema hier aufgegriffen wurde ;)
Meine Meinung, macht damit, was ihr wollt ;)
Vreni
21. November 2006 um 01:15 Uhr
fügt = führt :))
Marc
21. November 2006 um 12:57 Uhr
Ich seh die Sache so wie du, Miriam.
Mhm… der simpelste und zündenste Grund, warum ich meiner Freundin vom Rauchen abgeraten hab, ist weils einfach Küssen eklig schmeckt. Hat gewirkt. =)
Michel Balzer
21. November 2006 um 17:14 Uhr
Meiner Meinung nach ist Rauchen total sinnlos und hohl :D
Dass man seine Freunde und Verwandten auch leiden lassen würde, wenn man plötzlich Krebs bekommt ist mir so noch gar nicht in den Kopf gestiegen. Ist aber ein tolles Argument gegen das Rauchen.
Klar, wer unbedingt meint, sich nur noch mit diesen stinkenden, teuren und gesundheitsgefärdenen Teilen beruhigen zu können, der soll das machen. Aber erstmal nachdenken, warum es nur noch damit geht, wahrscheinlich kommt man dann irgendwann drauf, dass selbige schuld sind ;)
Was ich auch nicht verstehe sind Leute die sowas auch noch irgendwie sexy finden. »Hui wow, aus der Frau da hinten kommt stinkender Rauch mit krebserregenden Stoffen, hrrrr, geil!«
Naja, jeder so wie er will. Nur bitte nicht in Restaurants und engen Räumen!
Miriam
21. November 2006 um 17:51 Uhr
Hehe freut mich sehr, dass ich doch nicht ganz alleine mit meiner Meinung dastehe… :)
Aber eine Sache zum Thema rauchen und sexy: Ich muss ja zugeben dass ich auch zu der Kategorie gehöre die rauchende Männer sexy findet (hehe leider weiß mein rauchender Freund das auch ;) ), aber ich denke, dass das an dem Image liegt, dass die Werbeindustrie mit Zigaretten zu verbinden geschafft hat. Von wegen aufregend, unangepasst, verrucht (kommt das eigentlich von verraucht? ;) ) und so..
Kristof
21. November 2006 um 21:15 Uhr
Dein Freund hat es auch nötig *auf die Schenkel klopf* ;)
Jeriko One
21. November 2006 um 21:29 Uhr
Jetzt steckst du aber in derselben Zwickmühle wie die Raucher: Auf der einen Seite es verfluchen, auf der anderen Seite sexy finden. Das ist auf der anderen Seite mit Aufhören vs. Genußgefühl nicht anders.
Stichwort Werbeindustrie: “Thank You for Smoking” schon gesehen? Klasse Film :-)
Miriam
21. November 2006 um 21:57 Uhr
@Jeriko: Nicht ganz - ich würde liebend gerne auf den Anblick verzichten, aber das steht ja nicht in meiner Macht. Und jetzt wo du’s erwähnst: Den Film wollt ich unbedingt sehen, merk grad das hab ich wohl ziemlich verpennt.. ehem..
@Kristof: Du Fiesling, wenn’s so wäre würd ich ja nicht wollen dass er aufhört ;)
Bruder
21. November 2006 um 22:04 Uhr
“Von wegen aufregend, unangepasst, verrucht”
Naja, gerade die Raucher als Sklaven der Sucht welche sie sich oft/meist aus Gruppenzwang (jaja, der lone wolf wollte dazu gehören…) selbst auferlegt haben wiedersprechen doch diesem Bild.
Aber Martin ist ja irgendwann mit der Fluppe aufgewacht, das ist dann einfach Pech :)
marei:)
7. Dezember 2006 um 22:36 Uhr
so nun moechte ich auch nochmal meinen senf dazu geben, bevor hier das thema schon in den hintergrund rueckt und durch andere ersetzt wird:
also meine meinung lautet einfach: raucher stinken! raucher verpesten die umwelt! ja zum raucher-gesetz!
alkohol in maßen gut!
also, alle raucher greift zum halben glas rotwein!
so, das war mein kommentar und nun freue ich mich auf die diskussion zweite runde.
auf die plaetze fertig los…:)
Paul Lenz
20. Januar 2007 um 18:38 Uhr
Hey Miriam, Augen auf und umdenken!
Rauchen ist nicht aufregend, es ist abstoßend.
Rauchen ist nicht unangepasst, sondern angepasst. Willenlose Nikotinmarionetten, eine wie die andere. Nichtraucher sind die wirklichen Individualisten, weil sie FREI sind!
Rauchen ist nicht verrucht, es ist keine Sünde, es hat keine ethische Komponente, es ist einfach nur Geldverbrennerei.
Rauchen ist nicht Rauchen, sondern das Inhalieren von Verschwelungsabgasen. Das muss man einfach mal nur so ungeschmückt sehen.
Miriam
20. Januar 2007 um 23:25 Uhr
Applaus :)
MattenR
9. Mai 2007 um 15:45 Uhr
Es ist totaler Schwachsinn, eine Droge mit einer anderen zu vergleichen! So kann und sollte man nich argumentieren! ;)
Die Studie bezueglich dem gesunden Alkohol wurde uebrigends schon wiederlegt. Es geht nicht um den Alkohol sondern um bestimmte Bestandteile des Weins… Weiss ich jetzt nicht mehr so genau! ;)
Ansonsten stimme ich mit Miriam in allem ueberein. Raucher sind extreme Egoisten. Man steht draussen.. Und bei jededem einatmen riecht man den Rauch der 5 Meter entfernten Person. Das regt mich richtig auf. Was faellt dieser Person ein, darueber zu entscheiden ob ich Rauch inhalieren will? Und das ist ja noch die netteste Variante. Widerlicher ist es wenn die verbrannte Asche einem in den Mund fliegt (Nein, ich hab meinen Mund nicht nonstop auf..) oder in Getraenke..
Zigaretten sollten echt verboten werden. Wobei mein Freundeskreis dann sicherlich immer noch zuhaus rauchen wuerde - Ich wuerde dem Gaskammer Effekt also nicht entkommen… Aber neue “Freunde” suchen ist auch anstrengend…
Miriams Blog » Das Letzte
19. September 2007 um 09:59 Uhr
[…] Nie in meinem Leben und dabei wirds auch bleiben. Ich sag nur langsames grausames Ersticken… […]
Miriams Blog » Alle mal zusammen kommen - hier gibts ne Zeremonie
21. November 2007 um 12:21 Uhr
[…] obwohl er uns als einer der schlimmsten Verfechter des Rauchertums so manches Mal an den Rand der Verzweifelung trieb. Das nehmen wir als Zeichen seiner Bereitschaft, unserem elitären Club Ehre zu bereiten […]