Wichtige Entscheidungen und neue Lebenswege…
“Oh oh…” ist ungefähr genau das, was ich gerade empfinde. Ich würde mich normalerweise nicht als spontanen Menschen bezeichnen, wenn ich einen Plan einmal aufgestellt habe, dann bin ich da eigentlich nur ungern von abzubringen. Nichtsdestotrotz habe ich die besten Enscheidungen in meinem bisher recht kurzen Leben spontan gefällt (Martin anzusprechen zum Beispiel :) ), warum also sollte sich nicht auch diese Entscheidung zum Guten wenden?
Worum’s geht: Donnerstag habe ich von einer sehr interessanten Studienmöglichkeit erfahren, Freitag Anmeldung abgeschickt und Montag gehts los. Diesen Montag. Übermorgen. In Enschede. European Studies auf Englisch, mein absoluter Traum eigentlich, und doch, die Zweifel bleiben natürlich nicht aus. Allem voran die Frage, ob ich mich nicht hoffnungslos überschätze, bisher habe ich die Grenzen meiner Intelligenz nämlich mit Absicht noch nicht ausgetestet (sprich in der Schulzeit, im Abi, nicht übermäßig viel gelernt), um nicht mit der feststehenden Tatsache leben zu müssen keine herausragenden Leistungen erbringen zu können. Dann lieber das ausbleiben herausragender Leistungen auf die Faulheit und nicht die mangelnde Intelligenz schieben. Aber ich möchte mir nicht im Auge des Todes vorwerfen müssen, nie meine Grenzen ausgetestet zu haben. Außerdem habe ich eh nichts zu verlieren, und die Aussicht demnächst endlich endlich wieder häufiger Englisch reden und hören zu können, lässt eigentlich alles andere in den Schatten treten… Also auf in den Kampf! :) (*argh*)
Jeriko One
2. September 2006 um 23:06 Uhr
Funny. Genauso habe ich mich auch gefühlt. Murakami hat’s in “After Dark” mal sehr gut auf den Punkt gebraucht: Im Grunde ist alles nur halb gut, gerade so gut, dass es reicht. Nur die wenigsten sind bereit, an ihre Grenzen zu gehen, um etwas wirklich zu erreichen. Ich im übrigen auch nicht, zumindest für den Moment - aber das hat andere Gründe.
Im übrigen sind ab dem nächsten Semester meine Vorlesungen auch auf englisch, und jep, ich freu mich auch drauf. Obwohls bei mir weniger reden sein wird eher “über sich ergehen lassen, was der Dozent da vorne schwafelt”. Allerdings erfordert es von vornherein mehr Konzentration, also wird es mir wohl was bringen. Zumindest hoffe ich das :-)
Rabbit
3. September 2006 um 02:19 Uhr
Wünsche dir dort viel Glück. Ich bin im Moment an meinen Grenzen und hätte ich die Wahl, würde ich die letzten 3 Jahre wohl anders gestalten. Aber da man sie nicht hat….Ich kann nur anderen und auch dir den Rat geben etwas fürs Studium zu tun und zwar täglich. Man munkelt allerdings, dass es in Holland weniger schwer sein soll als in good old germany
Evtl sieht man sich im Zug.
bis dahin
Rabbit
3. September 2006 um 02:29 Uhr
“als” statt “wie”, administrator editieren sie! danke
Miriam
3. September 2006 um 10:22 Uhr
Schönes Zitat, und ziemlich wahr. Aber das wird sich bei mir jetzt ändern… hoffe ich.. Dir viel Spaß beim englischen Geschwafel über sich ergehen lassen, ist doch zumindest schonmal interessanter als deutsches Geschafel, oder? ;)
Rabbit: Danke :) Ich such dann im Zug nach einem mit Hasenohren und ner Taschenuhr inner Hand, passt das ungefähr? ;)
Rabbit
3. September 2006 um 11:36 Uhr
du hast den bommel vergessen ;-)
Jeriko One
3. September 2006 um 21:59 Uhr
Naja es ist nicht wirklich ein Zitat, mehr eine Zusammenfassung einer Stelle im Buch. Aber sie hat gereicht, um das Buch erst einmal wegzulegen und eine gute halbe Stunde darüber nachzudenken. Falls es dich interessiert kann ich dir die Stelle auch zukommen lassen.
Und klar ist englisch besser. Ich vertrete ja sowieso die Ansicht dass Englisch die Universalsprache ist. Ist an und für sich auch viel einfacher und man kann sich in jeder noch so abstrusen Lebenslage (na gut, nennen wir das Kind beim Namen: betrunkener Zustand) verständlich machen :-)
Nur grauts mir angesichts des Sprachstils mancher Dozenten schon jetzt, ich bin gespannt was dabei raus kommt…
Rene
4. September 2006 um 14:48 Uhr
Man sollte Chanchen, gleich welcher Art, nie ungenutzt lassen. Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg.
Miriam
4. September 2006 um 18:01 Uhr
Dankeschön :)
Jeriko: Gern kannst du mir die Stelle zukommen lassen, würd mich freuen. Achja, etwas verspätet: Gute Besserung.. ;)
Jeriko One
8. September 2006 um 11:35 Uhr
Erste Woche vorbei, wie ist der Eindruck?
Miriam
8. September 2006 um 17:20 Uhr
Sobald ich meine verdammte Erkältung besiegt habe und wieder halbwegs klar denken kann, gibts nen ausführlichen Bericht. Is aber ziemlich gut gelaufen bisher :)
Malte Jan Kaffenberger
9. September 2006 um 14:43 Uhr
Hm, schön, jetzt weiß ich endlich mal was mich noch erwartet und wo ich dann studieren kann. Aber noch nicht *abimach*. Da verlernt man dann das Englisch auch nicht. Ich wünsche dir gute Besserung und viel Erfolg!