Vorzüge des studentischen WG-Lebens Nr.1-5
1. Zusammen lernen ist einfacher als alleine.
Den halben Tag saßen meine Mitbewohnerin und ich zusammen im Wohnzimmer und lasen Uni-Sachen. Seit sie vor gefühlten zwei Stunden rüber in ihr Zimmer gegangen ist um zu telefonieren hab ich keine halbe Seite mehr gelesen. Hmpf.
2. Man kann Zeitschriften teilen.
Vorausgesetzt man hat die gleichen Interessen. Wir haben uns jedenfalls heute ein Abo des neuen Missy Magazines gegönnt. Man muss die Zeit zwischen den Emmas ja irgendwie überbrücken.
3. Parties fangen schon zuhause vorm Spiegel an.
Im Grunde ist bei uns der Teil des Aufbrezelns der lustigste Teil des Abends, was nicht heißt, dass wir später unlustig wären, höhö.
4. Sorgen können direkt geteilt werden wenn sie aufkommen.
Wovon wir reichlich Gebrauch machen hihi :)
5. Ein Tütchen Pudding-Pulver reicht genau für zwei Personen.
Genauso wie ein Aufguss italienischen Kaffees, eine Packung Marzipankartoffeln, ein Topf voll Nudeln, ein Sechserträger Bier, …
P.S. Dies ist der offizielle Ersatz für die Kolumne darüber warum es sich zu leben lohnt, denn darüber hab ich mir jetzt lang genug den Kopf zerbrochen. Im Grunde ist doch jeder Grund relativ, aber meine Mitbewohnerin slash beste Freundin ist definitiv einer der drei, vier Hauptgründe warum mein Leben lebenswert ist :)
Marten
8. Oktober 2008 um 22:10 Uhr
Na wenn das mal nicht eine schöne Beschreibung von den Vorzügen einer WG ist. Genau deshalb such ich ja auch eine, naja ok - das mit dem Spiegel und den Frauenzeitschriften trifft dann bei mir wohl eher nicht zu - aber das Gesellige Miteinander auf jeden Fall!
Wenn man dann noch so viel Glück hat, mit der besten Freundin zusammen zu wohnen: Jackpot.
Miriam
9. Oktober 2008 um 01:49 Uhr
Eyey das sind keine Frauenzeitschriften per se sondern feministische Zeitschriften - die sollten Männer viel öfter lesen. Und gib’s zu - du brauchst doch auch einen Spiegel um dich aufzustylen ;)
Ansonsten: danke und ja, da hast du recht :)
Martin Labuschin
9. Oktober 2008 um 10:00 Uhr
Das klingt aber sehr nach Mädels-WG. Ich könnte mir nicht vorstellen, wie ich mit Felix ‘n Tütchen Pudding teile :)
Lustiger Artikel!
.bruder
9. Oktober 2008 um 18:43 Uhr
*blingblingbling* GENDER-FA!L *blingblingbling*
:D
Stefan
9. Oktober 2008 um 19:24 Uhr
Das bei dir alles sogut passt liegt aber auch z.T. daran, dass ihr Frauen seid. Wohne mit nem Kerl zusammen den ich vorher nicht kannte, und wir (vor allem ich) lebe(n) meist spartanisch, sprich: Nudeln und Pizza sind Hauptnahrungsmittel…
Aber wie du es ja wahrscheinlich auch siehst: Alleine Wohnen ist langweilig, in ner Wg ist schon ein wenig mehr los.
1. Zusammen lernen ist einfacher als alleine.
Er lernt nicht sooviel, ich bisher gar nicht.
2. Man kann Zeitschriften teilen.
Mittlerweile bunkern wir die Musikzeitschriften, und überlegen uns irgendwie einen Zeitungsständer für die Toilette zu bauen.
3. Parties fangen schon zuhause vorm Spiegel an.
Oder beim Scrubs schauen, mit nem Bier in der Hand.
4. Sorgen können direkt geteilt werden wenn sie aufkommen.
Wovon wir reichlich Gebrauch machen hihi :)
<– der Smiley irritiert mich ein wenig.
5. Ein Tütchen Pudding-Pulver reicht genau für zwei Personen.
Eigentlich wollte ich auch nochmal Pudding für ihn und für seine Freundin machen,…
Er ist der beste Kuchen macher..
Miriam
10. Oktober 2008 um 09:58 Uhr
Hehe du widersprichst dir ein wenig, darum bin ich mir nicht ganz sicher was du nun genau meinst.
Aber nochmal ganz allgemein:
1. Kochen ist keine weibliche Eigenschaft.
2. Auch Männer stehen auf Pudding.
3. Auch Frauen stehen auf Bier.
4. Dass es bei uns so gut passt liegt nicht daran dass wir Frauen sind, sondern daran, dass wir schon vorher bestens befreundet waren. Wenn ein Kerl mit seinem besten Kumpel zusammen zieht, sieht die ganze Geschichte ja wohl ganz ähnlich aus - so lange sie nicht bodenlos verklemmt/ gehemmt sind.
Stefan
12. Oktober 2008 um 22:52 Uhr
Oder ihre Freiheit mit übermäßigem Bierkonsum begießen.
sehe gerade nicht wo ich mir widerspreche, aber meinte auch nicht, dass Frauen in die Küche gehören.
Ich jedoch bin meist zu faul um mir “richtiges” Essen zu machen, und so gibts halt sehr oft Pizza und Nudeln.