Taste of Chaos
Ein Jahr lang hatte ich gewartet und gehofft, dann endlich wurde es wahr: The Used wollten nach Deutschland kommen! Das alleine wäre ja schon Wahnsinn, aber sie setzten noch einen drauf und hatten gleich den ganzen Rest der Emocore-Elite (plus ein paar weniger bekannte aber genauso gute lokale Bands) mit im Schlepptau! Und für mich natürlich besonders genial: Killswitch Engage war auch dabei :)
Das durften Martin und ich natürlich nicht verpassen, also tuckerten wir eines schönen Sonntagmittags den weiten Weg nach Köln um uns zu den anderen Fans zu gesellen. Ich hatte ja keine Ahnung dass das so viele sind! In England sieht man ja an jeder Ecke riesige Horden von Emokids, aber hier tauchen die im Alltag doch eigentlich eher vereinzelt auf… Naja es war jedenfalls proppenvoll – so voll dass wir zwei Verwöhnten, um nicht zerquetscht zu werden, nach ca. der zweiten Band unseren sehr guten Platz im vorderen Viertel aufgaben und weiter nach hinten flüchteten. Da gabs zwar etwas weniger Atmosphäre, dafür aber auch weniger blaue Flecken :)
Den Überblick habe ich trotzdem verloren, denn neben den fünf Haupacts waren eine ganze Reihe weitere mir unbekannte Bands dabei, soviel dass ich mit zählen echt durcheinander gekommen bin. Der Eintrittspreis hat sich so auf jedenfall mehr als gelohnt.
So genial die Vielfalt allerdings ist, ein großer Nachteil von solchen Kombo-Touren ist und bleibt, dass die Connection zum Publikum einfach nicht so aufgebaut werden kann wie das normalerweise der Fall wäre. (Selbst wenn das bei Killswitch Engage durch die simple teeniemäßige wow-ich-hab-sie-live-gesehn-Euphorie wieder wett gemacht wurde ;) ) Ich persönlich würde also immer Einzelkonzerte von weniger bekannten Bands vorziehen, aber so ein Massenevent muss man ja auch mal erlebt haben. Abgesehen davon brauche ich als Teenie im Herzen hin und wieder diesen wow-ich-hab-sie-live-gesehn-Kick :)
Deinbru Der
19. Dezember 2005 um 19:18 Uhr
Hmm, eigentlich hab ich keinen Plan was ich hierzu schreiben soll aber ich dachte mir du freust dich dass wenigstens irgendjemand deine meisterhaften essayistischen Leistungen zur Kenntnis nimmt ;)
emocore,… klingt irgendwie paradox.
Miriam
20. Dezember 2005 um 11:58 Uhr
Hehe wenigstens einer, was tät ich nur ohne dich ;)
Als emocore beschreiben die Leutchen selbst ihre Musik, ich find das passt auch. Gibt doch härtere Passagen und eben emotionale. Darum is doch bei hard-core z.B. das hard davor :-P
Martin Labuschin
22. Dezember 2005 um 18:04 Uhr
http://de.wikipedia.org/wiki/Emocore beschreibt die Musikrichtung ganz gut. Und The Used ist auf jedenfall Emocore und die besten Band der Welt!
Am besten gefielen mir die Auführungen von “On My Own” und “Taste Of Ink”
Cheers, Martin
Robin
22. Juni 2007 um 11:58 Uhr
Darf ich mal wissen wie lang das vor zwei Jahren ging?
Hab Karten für dieses Jahr…
Emo
3. Oktober 2007 um 22:26 Uhr
http://www.emo-online-shop.de/blog/allgemein/definition-emo
Dort gibt es auch eine Definition!
Gruss