Traurig
Das Problem daran, eine Sache schließlich und endlich in Angriff zu nehmen, die man über Jahre hinausgeschoben hat, ist, dass die Hoffnung, von der man so lange gelebt hat, auf einmal mit der Realität kolidiert und tot umfällt. So lange man noch nichts getan hat, kann man sich alles wunderbar ausmalen, doch sobald man tatsächlich den ersten Schritt gemacht hat, ist alles weg. Was bleibt, ist, was man im Grunde sowieso die ganze Zeit gewusst aber doch verdrängt hat. Der Grund warum man überhaupt erst so lange gezögert hat: Es gab nie Hoffnung. Alles bleibt scheiße.
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Martin Labuschin
18. März 2008 um 14:31 Uhr
Worum geht’s genau?
Marcel
26. März 2008 um 18:31 Uhr
Das hört sich echt traurig an, aber so ist das Leben: unfair und bescheuert. Damit muss man klar kommen, obwohl’s manchmal schwer fällt.
Miriam
26. März 2008 um 21:45 Uhr
Genauso ist es, aber trotzdem danke :)