Archiv der Kategorie »Pseudo-intelligentes Gelaber«

Die Crux mit der Moral

Wie sehr sollte man sich in Bezug auf andere von seinen moralischen Grundvorstellungen leiten lassen? Ich meine nicht, Leuten seine eigenen Vorstellungen aufdrücken zu wollen im blinden Missionierungswahn, dass das nicht legitim ist, entzieht sich wohl jeglicher Diskussion. Ich meine, wenn man merkt, dass die Einstellungen oder das Verhalten eines Menschen nicht mit den eigenen [...]

Denk jetzt nicht

In meinem Kopf schwirren so viele Gedanken herum, über das Leben, über die Gesellschaft – so viele Pro’s und Contra’s – so viele verschiedene Meinungen in einem einzigen Kopf!
Ist der Sexismus als Antwort auf den Feminismus Schuld an der zunehmenden Übersexualisierung? Kann man den Sexismus überhaupt als Antwort (und nicht vielmehr als immer währende Konstante) [...]

Burning bridges

(Achtung: Folgender Absatz ist gespickt mit unzutreffenden Klischees und blödem Schubladendenken. Zarte Seelen bitte überspringen.)
Ich war immer dazwischen. Noch nie konnte ich mich mit hundertptozentiger Überzeugung einer Szene zugehörig fühlen. Ich schmücke mich gerne mit dem Label Metallerin, möchte aber gar nicht 100%ig zu dieser Szene aus hauptsächlich sexistischen Krieg-und-Ehre-verherrlichen Männern gehören – ganz abgesehen [...]

Kleine Gedanken zum Bildungsstreik

Heute morgen auf dem Titelblatt der Zeitung, an der ich im Hausflur vorbei ging, ein Foto von den Münsteraner Bildungsstreik-Demonstranten. Erste Reihe, großes Bildungsstreiklogotransparent auf der rechten Seite, links daneben ein selbstgeschriebenes Transparent mit der äußerst geistreichen Äußerung “Wir rocken den Bildungsstreik”.
Aaaah! Das ist so arm, das ist schon fast wieder lustig. Was ist nur [...]

Dichter und Denker

„Die Deutschen thun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr. [...] Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit. Es hat sich die Buchdruckerkunst selbst erfunden, und nun arbeitet es unermüdlich an der großen Maschine. [...] Was wir in der einen Hand haben mögen, in [...]