Seit vier Jahren die erste vorher angekündigte Blogpause. Möp, ab jetzt.
Nachtrag
Ich sollte mir ne Freundin anlachen, die Lust hat mit mir zum Kickboxen zu gehen. Karate war ja ganz nett, aber ich will mehr boxen! Oh ja, boxen und treten, das stell ich mir nett vor. Ich bin eine kleine Wutkugel gerade und brauche ein effektiveres Ventil als Chimaira zu hören. Das füllt mich zumindest wieder mit Glücksgefühlen, neutralisiert die Wut aber dummerweise nicht.
Außerdem treffe ich mich gleich mit meinen drei zukünftigen Mitbewohnern und bin aufgeregt! :D Was wenn wir uns nicht verstehen? Der Vertrag ist schon unterzeichnet! Ich muss irgendwie meine Charme-Reserven mobilisieren…
Und: Wieso gibt es Menschen die lieber nehmen als geben? Ich ärgere mich darüber, dass ich so manipulierbar bin, dass meine Wut in defensive Traurigkeit umschlägt, sobald mein Gegenüber sauer ist. Das ist nicht ok! Und darum träume ich jetzt weiter davon der kickboxende Frontman von Chimaira zu sein. Oder so ähnlich.
Unzusammenhängendes Gefasel. Muss auch mal sein.
Pure Hatred
Chimaira – Pure Hatred
Musste einfach mal gesagt werden.
Btw wenn Chimaira nicht bald nach Deutschland kommen, wandere ich in die USA aus.
Einmal Klonen, bitte
Bis Mittwoch, 20.1.: 7500 Wörter schreiben, den Stoff von 8 Vorlesungen und 8 Tutorien lernen, 2 Mal Rockcafé, 1 Paper überarbeiten, 1 Mal Tanzen gehen, 1 Mal Kino, 1 Mal Freund besuchen. So viel isses gar nicht. (Warum nur kommen die Deadlines immer so schnell??)
Die Kunst des Verlaufens
Man soll ja keinen Männern trauen, die sagen, sie wüssten den Weg. Männer sind die Könige des Bluffens und zudem meist noch so überzeugt von ihrem Orientierungssinn, dass sie vermutlich sogar tatsächlich selbst daran glauben. Ich muss zugeben, in einer so großen Stadt wie Köln kann es schnell mal passieren dass man irgendwie die Richtung verliert. Und manchmal führt einen das Verlaufen sogar an einen viel richtigeren Ort, als den wo man eigentlich hin wollte. So der Herr L. und ich gestern.
Zu Beginn des Weges wollten wir noch zu einem mir unbekannten Kneipenviertel, welches sich allerdings ominöserweise nicht dort befand, wo der Herr L. es zuletzt wohl durchquert hatte. Aus Mangel an kneipenähnlichen Gebilden und einem Überfluss an Kälte entschieden wir dann den sicheren Weg in Richtung Herrn L.’s Wohnung und einer dort in der Nähe schon gesichteten Kneipe zu gehen. Als die nach halbstündigem Winterspaziergang erreichte Hauptstraße, die die sein sollte wo wir hin wollten, sich als eine ganz andere herausstellte, (”Und du bist sicher, dass das der richtige Weg ist?” – “Ja, ganz sicher” – “Wenn nicht, dann lach ich dich aus.” – “Ok. … Waaaas hier sind wir??”) erinnerte sich der mit den Vorlieben seiner Liebsten durchaus vertraute Herr L. an einen an dieser anderen Straße gelegenen Irish Pub, den wir natürlich sofort ansteuerten (und dank Sichtweite auch nicht verfehlten). Tja, und dieser Irish Pub stellte sich als der beste Ort heraus, an dem wir an dem Abend hätten sein können. Es war wunderbar! Irisches Bier und Metal, was will man mehr! :D Man sollte sich wohl öfter mal verlaufen.
(Zu Herrn L.s Verteidigung (bzw. zur Vorbeugung von Schlägen ^^) muss ich noch anmerken, dass die Straße, die sich als die falsche herausstellte, eigentlich doch die richtige war, wir nämlich bloß nicht wussten, dass sie in die gesuchte Straße sozusagen mündet. Also doch nicht wirklich verlaufen, nur etwas verwirren lassen.)